{"id":1236,"date":"2019-02-27T10:39:20","date_gmt":"2019-02-27T10:39:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gvbm-m1.ycdn.de\/?page_id=1236"},"modified":"2019-02-27T10:48:38","modified_gmt":"2019-02-27T10:48:38","slug":"literatur-steri","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gvbm.net\/index.php\/literatur-steri\/","title":{"rendered":"Literatur"},"content":{"rendered":"<p><u>Instrumentensterilisation, -reparatur oder Einkauf und Verwaltung<\/u><\/p>\n<p>Das <a href=\"file:\/\/\/C:\\Users\\lenna\\GVBM\\Marketing\\Online\\GVBM%20Homepage%20mit%20Agentur\\Literatur\\daeb_daeb.pdf\">Robert-Koch-Institut<\/a> und andere Institutionen (z.B. <a href=\"https:\/\/www.dgsv-ev.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1-AKQ_d_ZT_1_11.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Sterilgutversorgung (DGSV\u00ae) e.V.<\/a>) besch\u00e4ftigen sich seit vielen Jahren intensiv mit den Herausforderungen der Hygiene in Krankenh\u00e4usern, speziell mit der Wiederaufbereitung von Medizinprodukten und m\u00f6gliche L\u00f6sungen, um Infektionen durch <a href=\"http:\/\/www.mre-rhein-main.de\/downloads\/MRE_Hess_Aerzteblatt_2008.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MRE<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/magazin\/bakterielle-endotoxine\/820579\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Endotoxine<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/170780\/Hepatitis-A-B-C-D-E-Trotz-gleicher-Namen-viele-Unterschiede\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hepatitis B und C<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.netdoktor.at\/krankheit\/hiv-aids-7509\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HIV<\/a> w\u00e4hrend und nach operativen Eingriffen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Trotz hoher Investitionen in die Forschung rund um die Krankenhaushygiene gibt es noch viele Herausforderungen in dem genannten Bereich. Betroffen von unzureichenden wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und somit negativen gesundheitlichen Konsequenzen sind in erster Linie die behandelten Patienten<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00063-005-1105-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>[0]<\/sup><\/a>, aber indirekt auch die Klinik samt Personal selbst. Entscheidungstr\u00e4ger in diesen Bereichen k\u00f6nnen unter anderem die Zentrale Sterilgutversorgung, die Verwaltung, der Einkauf und die behandelnden \u00c4rzte bzw. Chirurgen sein.<\/p>\n<p>Im Jahr 2006 traten in Deutschland ca. 400 000 &#8211; 600 000 <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/Ausbrueche\/nosokomial\/nosokomiale_Ausbrueche_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nosokomiale Infektionen<\/a> auf. Bei gesch\u00e4tzten 10 000 &#8211; 15 000 Patienten waren sie die Todesursache. Rund 14 000 nosokomiale <a href=\"https:\/\/www.infektionsschutz.de\/erregersteckbriefe\/mrsa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MRSA-Infektionen<\/a> waren zu beobachten.<sup><a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.com\/products\/ejournals\/abstract\/10.1055\/s-2008-1077224\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a> <\/sup> Sie verl\u00e4ngern den Krankenhausaufenthalt, erfordern mehr Diagnostik- und Behandlungsaufwand und sind zwangsl\u00e4ufig mit hohen Mehrkosten f\u00fcr die Klinik verbunden.<sup>[<a href=\"https:\/\/www.kvberlin.de\/20praxis\/70themen\/mrsa\/daeb_daeb.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2<\/a>]<\/sup><\/p>\n<p>Eine Reduzierung der nosokomialen Infektionen verbessert u.a. die Wirtschaftlichkeit einer Klinik. Als Beispiel: \u201eWenn [die Klinik] von der Krankenkasse f\u00fcr einen bestimmten Fall 3.500\u20ac erh\u00e4lt und der Patient nach drei Tagen als gesund entlassen wird, hat sie mehr verdient, als wenn er wegen einer [nosokomialen] Infektion 10 Tage l\u00e4nger bleibt.\u201c &#8211; K.-D. Zastrow<a href=\"https:\/\/www.krankenhaushygiene.de\/informationen\/presseinformationen\/pressearchiv\/101\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Unzureichende Instrumentenreinigung und Resterilisation von schwer zu s\u00e4ubernden Instrumenten sind ein entscheidender Faktor und ein besonders sensibler Bereich der Infektionspr\u00e4vention im Rahmen der Krankenhaushygiene. <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/thema\/prionen-als-krankheitserreger\/1315359\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prionen<\/a> sind aufgrund ihrer physikalisch-chemischen Eigenschaften schwer von Oberfl\u00e4chen abzul\u00f6sen und zu inaktivieren. Werden chirurgische Instrumente oder andere Medizinprodukte an Patienten mit erkennbarem Risiko f\u00fcr CJK, <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/C\/CJK\/Download\/vCJK_Bgbl_06_10.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vCJK<\/a> oder sonstige <a href=\"https:\/\/www.efsa.europa.eu\/de\/topics\/topic\/transmissible-spongiform-encephalopathies-tses\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">humane TSE<\/a> angewandt, gelten deshalb besondere Empfehlungen.<a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/Krankenhaushygiene\/Erreger_ausgewaehlt\/CJK\/CJK_pdf_04.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Des Weiteren beeinflusst die Konstruktion der Instrumente die Reinigbarkeit der Medizinprodukte. Beifolgenden Instrumentengruppen ist der Reinigungserfolg visuell nicht oder nur zum Teil \u00fcberpr\u00fcfbar bzw. verifizierbar:<\/p>\n<ul>\n<li>Gelenkinstrumente:\n<ul>\n<li>Beispiele hierf\u00fcr sind: Scheren, Instrumente mit Durchsteckschluss, doppelt \u00fcbersetzte Zangen und Klemmen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Schiebeschaftinstrumente:\n<ul>\n<li>Beispiele hierf\u00fcr sind: Stanzen, Rongeure. Bei Schiebeschaftinstrumenten kann generell in zerlegbar und nicht zerlegbar unterschieden werden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Rohrschaftinstrumente:\n<ul>\n<li>Beispiele hierf\u00fcr sind: MIC-Instrumente, Sauger, kan\u00fclierte Instrumente, Arthroskopieshaver. Bei Rohrschaftinstrumenten kann generell in zerlegbar und nicht zerlegbar unterschieden werden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Mikrochirurgische Instrumente:\n<ul>\n<li>Mikrochirurgische Instrumente k\u00f6nnen die gleichen Designmerkmale wie Gelenk-, Schiebeschaft- oder Rohrschaftinstrumente aufweisen, sind aber in der Ausf\u00fchrung filigraner.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Komplexe Instrumente:\n<ul>\n<li>Beispiele hierf\u00fcr sind: Implantat-Einbauinstrumente\/-systeme, Motorensysteme. Komplexe Instrumente weisen eine Kombination aus verschiedenen Konstruktionsmerkmalen auf und stellen dadurch oft spezielle Anforderungen an die Aufbereitung.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Flexible Instrumente:\n<ul>\n<li>Beispiele hierf\u00fcr sind: Markraumbohrer, Giglis\u00e4gen, flexible Biospsiezangen; flexible Fremdk\u00f6rperfasszangen.<a href=\"https:\/\/www.dgsv-ev.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/1-AKQ_d_ZT_1_11.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die Entscheidungstr\u00e4ger er\u00f6ffnen sich verschiedene M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Begegnung mit der Problematik, die je nach Produktgruppe gepr\u00fcft werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Allgemein stehen als L\u00f6sungskandidaten meistens die Folgenden zur Auswahl: Die h\u00e4ufigere <b>Verwendung von einmalverwendbaren Produkten<\/b>, die <b>Verbesserung der Reinigungs- und Sterilisationstechnik<\/b> und Qualifizierung des verantwortlichen Personals oder die <b>Verwendung von Instrumentendesigns<\/b>, die an die effektive Resterilisation angepasst und ggf. wissenschaftlich gepr\u00fcft sind.<\/p>\n<p>Vor der Entscheidung, welches Vorgehen eine sinnvolle L\u00f6sung darstellt, gilt es verschiedene Faktoren in die Kostenkalkulation mit einzubeziehen, die erst im Zusammenspiel eine verl\u00e4ssliche Aussage \u00fcber die realen Gesamtkosten ergeben. Verst\u00e4ndlicherweise werden h\u00e4ufig nur die Instrumenteneinstandskosten pro Verwendung vom Entscheider gegen\u00fcbergestellt, da sich diese am schnellsten und einfachsten berechnen lassen. Doch halt! Die Konsequenz w\u00e4re ein verzerrtes Bild, was im schlimmsten Falle fatale finanzielle Folgen f\u00fcr die Klinik mit sich br\u00e4chte. Denn auch andere Faktoren lassen sich ann\u00e4hern und einbeziehen.<\/p>\n<table style=\"height: 118px;\" border=\"1\" width=\"245\" frame=\"BELOW\" rules=\"NONE\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"7\">\n<colgroup>\n<col width=\"129\" \/>\n<col width=\"306\" \/>\n<col width=\"137\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td bgcolor=\"#f2f2f2\" width=\"129\" height=\"7\">Kosten von wiederverwendbaren Produkten<\/td>\n<td bgcolor=\"#ffffff\" width=\"306\"><\/td>\n<td bgcolor=\"#f2f2f2\" width=\"137\">Kosten von einmalverwendbaren Produkten<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1237 size-medium\" src=\"https:\/\/gvbm-m1.ycdn.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/sdsdsd-300x222.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/gvbm.net\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/sdsdsd-300x222.png 300w, https:\/\/gvbm.net\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/sdsdsd-197x146.png 197w, https:\/\/gvbm.net\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/sdsdsd-50x37.png 50w, https:\/\/gvbm.net\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/sdsdsd-101x75.png 101w, https:\/\/gvbm.net\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/sdsdsd-600x444.png 600w, https:\/\/gvbm.net\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/sdsdsd.png 715w\" sizes=\"auto, (max-width:767px) 300px, 300px\" \/><\/p>\n<p><u>L\u00f6sungsm\u00f6glichkeit 1: Mehrweg vs Einweg (Kostenberechnung)<\/u><\/p>\n<p><b>Vorschlag 1:<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr Einweginstrumente w\u00e4ren die Gesamtkosten n\u00e4herungsweise Folgende:<\/p>\n<p>Durchschnittliche <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10039-002-0641-8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehrkosten durch nosokomiale MRSA-Infektion<\/a> pro Patient: 15.000\u20ac<\/p>\n<p>Durchschnittlicher <a href=\"https:\/\/www.gehaltsvergleich.com\/gehalt\/Chirurgiemechaniker-Chirurgiemechanikerin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stundenlohn Chirurgiemechaniker<\/a>: 19\u20ac<\/p>\n<p>Durchschnittlicher <a href=\"http:\/\/www.lohnanalyse.de\/de\/loehne\/details\/sterilisationsassistentin.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stundenlohn Sterilisationsassistent<\/a>: 15,5\u20ac<\/p>\n<p><b>Vorschlag 2:<\/b><\/p>\n<p>Der \u201eTotal-Cost-Of-Ownership\u201c-Ansatz kann bei der Kostenann\u00e4herung helfen.<sup><a href=\"http:\/\/hscn.org\/Data\/Sites\/1\/resources\/innovationprocurement\/total-cost-of-ownership-spreadsheet.xlsx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[7<\/a>,<a href=\"https:\/\/www.marktundmittelstand.de\/einkauf\/alle-kosten-im-einkauf-einbeziehen-1221721\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8]<\/a><\/sup> <u>Hier<\/u> k\u00f6nnen Sie die deutsche Tabelle herunterladen.<\/p>\n<p><u>Diskussion und Grenzen der Bestimmbarkeit<\/u><\/p>\n<p>Es scheiden sich die Geister, wie pr\u00e4zise ein einzelner Faktor gemessen werden k\u00f6nnen muss, um valide zu sein und in die Kostenkalkulation miteinbezogen werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn die Kostenberechnung richtig ist, sind Abweichungen von rund 20 % zu akzeptieren. Denn eine Kostenberechnung ist nur eine Berechnung \u00fcblicher Kosten anhand von Vergangenheitszahlen, Toleranzen somit auch deshalb systemimmanent. Der Einzelfall kann und wird Abweichungen ergeben.<a href=\"https:\/\/www.ghv-guetestelle.de\/ghv\/redmedia\/2012-12_dib_fehlertoleranz_kos_1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>[6]<\/sup><\/a> Hinzu kommt die enorme technische und organisatorische Heterogenit\u00e4t der Krankenhausverwaltung \u2013 d.h. ein Kalkulationsmodell, welches f\u00fcr ein Produkt sehr gut passt, passt evtl. beim n\u00e4chsten Produkt \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Aufgrund des Fehlens eines validen und reproduzierbaren Kalkulationsmodells sind Instrumentenqualit\u00e4t und Umweltbelastung nicht mit in die Berechnung eingeflossen.<\/p>\n<p>Zur Diskussion steht, ob durch die Herstellung von Mehrweg- als auch Einweginstrumenten mit mangelnder Qualit\u00e4t, entweder durch zuf\u00e4llige oder systematische Fehler in der Produktion und\/oder im Qualit\u00e4tsmanagement, bisher nicht beachtete zus\u00e4tzliche Risiken und Kosten entstehen, wie z.B. Besch\u00e4digung oder Zerst\u00f6rung des Instrumentes bei Nutzung oder Belastung, gesundheitliche Risiken f\u00fcr Patienten, etc.<\/p>\n<p><u>L\u00f6sungsvorschlag 2: Bessere Sterilisationstechnik und -qualifizierung<\/u><\/p>\n<p>Eine Verbesserung der Sterilisations- und Reinigungstechnik beg\u00e4nne zun\u00e4chst mit der Projektarbeit, die dar\u00fcber aufkl\u00e4ren soll, welche Vorkehrungen getroffen werden m\u00fcssten, um die verbesserte Reinigung und Sterilisation der Instrumente zu gew\u00e4hrleisten. Ein Projektziel m\u00fcsste im Voraus quantifiziert werden, Verantwortungen verteilt, ein Zeitplan erstellt, ggf. beratende Personen hinzugezogen werden. Alleine das Projekt der Analyse und Zielsetzung w\u00fcrde mehrere Zehntausend Euro verschlingen. Aber das ist nur der Anfang.<\/p>\n<p>Sobald klar ist, was genau ben\u00f6tig wird, wird wahrscheinlich eine Kombination aus den verschiedenen Faktoren das Ergebnis sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Neue Maschinen<\/li>\n<li>Fortbildungen f\u00fcr das ausf\u00fchrende Personal<\/li>\n<li>Sch\u00e4rfere S\u00e4uberungsmittel<\/li>\n<li>H\u00f6here Personalgeh\u00e4lter<\/li>\n<li>Besseres Qualit\u00e4tsmanagement<\/li>\n<li>Audit f\u00fcr aktuelle Standardisierung (Regulierung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kostentreibend sind vor allem dabei neue Maschinen (Einstandspreis plus fortlaufende Wartung und Reparatur) und die Geh\u00e4lter f\u00fcr h\u00f6her qualifiziertes Personal (fortlaufend).<\/p>\n<p><u>L\u00f6sungsvorschlag 3: Verwendung von angepassten Instrumentendesigns<\/u><\/p>\n<p>Voraussetzung daf\u00fcr, dass diese Option \u00fcberhaupt beachtet werden sollte, ist, dass Ihr Betrieb einen nennenswerten Verbrauch von den betroffenen Produkten aufweist \u2013 f\u00fcr die produzierende Gro\u00df-Industrie (beispielhaft vertreten durch B. Braun AG oder Carl Zeiss AG) sind gew\u00f6hnlich Projekte kleinerer Volumina wenig interessant.<\/p>\n<p>Mittelst\u00e4ndische Unternehmen sind an dieser Stelle m\u00f6glicherweise mehr flexibel: Es w\u00fcrde eine enge Kooperation mit einem produzierenden Unternehmen folgen, welches ein Produkt mit Ihren Anforderungen herstellt. Dieser Prozess ist aufwendig und tendenziell nervlich strapazierend, vor allem nachdem auch der dritte Prototyp nicht richtig funktioniert.<\/p>\n<p>Doch auch wenn modernere Designs mit entsprechenden Materialien den Anforderungen der Reinigung und Sterilisation entsprechen, sind diese Produkte nicht selten selbst im Einstandspreis sehr kostenaufwendig. Hohe Qualit\u00e4t bei Sonderanfertigungen ist gew\u00f6hnlich kostenintensiv.<\/p>\n<p>Welcher L\u00f6sungsansatz ist f\u00fcr Ihre Anforderungen am effizientesten? Kontaktieren Sie uns gerne und teilen uns Ihre Erfahrungen und Entscheidungen mit: <a href=\"mailto:info@gvbm.net\">info@gvbm.net<\/a><\/p>\n<p>Alle Angaben sind ohne Gew\u00e4hr von Richtigkeit und Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Instrumentensterilisation, -reparatur oder Einkauf und Verwaltung Das Robert-Koch-Institut und andere Institutionen (z.B. 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